Projekt „Busschule“ an der Grundschule Söhrewald

Gedrängel und Geschubse beim Einsteigen in den Schulbus ist nichts Ungewöhnliches. Das haben alle schon einmal erlebt, die regelmäßig mit dem Bus fahren.

Dass dies aber sehr gefährlich werden kann, lernten die Fahrschüler der Grundschule Söhrewald am 20. September 2021 bei einem besonderen Projekt: Die Busschule machte Halt an der Grundschule in Wellerode.

Dieses Angebot des Landkreises hat das Ziel, auf kindgerechte Weise die sichere Nutzung und das richtige Verhalten in den Bussen und an den Haltestellen zu vermitteln. Das Trainingsprogramm wird vom Landkreis finanziert und wurde vom ÖPNV-Dienstleister Kobra Nahverkehrsservice GmbH durchgeführt. Es schult die Kinder in Theorie und Praxis. 

Zu Gast bei dieser besonderen Aktion waren auch die Elternvertreterinnen, die stellvertretende Landrätin Frau Engler, der Bürgermeister und Vertreter des Landkreises. Außerdem waren das Radio FFH und die HNA mit einer Reporterin anwesend.

Die Kinder waren sehr beeindruckt davon, was passieren kann, wenn man sich im Bus nicht richtig festhält oder nicht richtig hinsetzt. Bei einer Vollbremsung  bei nur 20 km/h flog eine Dummy-Puppe durch den gesamten Bus, was alle Kinder gewaltig beeindruckte.

Auch wurde eindrücklich  an einer rohen Kartoffel demonstriert, welche Auswirkungen es haben kann, wenn ein Bus über den Fuß einer Person rollen würde. Allen wurde klar: Man darf auf keinen Fall vor den Bus laufen und sollte erst einsteigen, wenn der Bus richtig hält und vorher den Sicherheitsabstand zur Straße einhalten.

Das Projekt Busschule wurde erstmals an der Grundschule in Wellerode durchgeführt und soll nun regelmäßig wiederholt werden. Die Grundschule Söhrewald ist zertifiziert im Bereich „Verkehr und Mobilität“  und hat mit diesem Training einen weiteren Baustein gewonnen, der dazu beiträgt, dass die Schülerinnen und Schüler sicher und gesund durch ihre Schullaufbahn kommen.